Andere zeigen ihr Leben vor. Aufdringlich und ohne Scheu. Was würde geschehen, wenn wir alle einen Teil unseres Lebens öffentlich her zeigen würden. Nur einen Ausschnitt. Welchen Beruf übe ich aus, zum Beispiel. Jeder würde wissen, das da ist ein Arzt, dort läuft ein Maurer, hier neben mir sitzt ein Lehrer. Wie würden wir reagieren? Würden wir uns auch so fühlen wie die die durch ihr Äußeres als Polizist oder Soldat erkennbar sind?
Blasen treiben an mir vorbei. Einige berühren, verschmelzen und vermischen sich. Dort vor mir prallen zwei aufeinander, platzen und verlieren alles was sie umgab. Wir sind digital, sind öffentlich, nackt und besitzen nur einen suggerierten Schutz. War es Pandora die uns die digitale Verheißung brachte? Ist das Evolution? Sollten wir blenden, lügen und uns eine zweite Identität erschaffen? Sich digital zu verkleiden ist einfach und lebt tausendfach unter uns. Gäbe es einen Virus der in der Lage wäre alle Systeme die irgendwie durch Software betrieben werden zu einem Zeitpunkt abzuschalten, würden wir aussterben? Ja, ohne jeden Zweifel. Wir sind abhängig von der Natur. Aber inzwischen ist dies wohl unser geringeres Problem.
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Wird schreiben reden ersetzen?
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Bin nicht der der ich sein will. Spiele Rollen und übe den Text. Pflicht und Verantwortung ist nur ein Reflex. Wahrheit bringt Menschen um und öffnet Trauer die Tür. Warum bin ich noch hier?
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Dunkelheit geht neben mir, kaltes schwarz. Mein drache nimmt mich auf und gibt mir wärme und licht. Die glühende schlange frisst sich durch die lichtlose welt. nur an orten des lichts wird sie halt finden. Ich schliesse die augen, sehe die klänge meiner musik. Fühle die welt die mich begleitet und nie vergißt. Sie ist mein. Und sie muß es bleiben. Es gibt schmerz, grausamkeit, verlogenheit, lüge und neid in dieser welt. niemand darf mich hier sehen. Nichts darf diesen ort verlassen. Kein gedanke, kein gefühl. Denn nur ich kann sie kontrollieren, kann sie halten und an der flucht hindern. Ich betrete diesen ort, wann ich will und wo ich will. Nur manchmal greift es nach mir und zieht mich zu sich hinüber. Es sind nur sekunden. Doch sie erschrecken mir zu tode. Ich habe doch die kontrolle, immernoch, meistens. Ruhig , es sind nur gedanken und gedanken sind frei. Nein, nicht alle sollten das sein. Einige müssen wir verstecken, einsperren, fesseln, verkleiden oder verbannen. Nein es ist ganz bestimmt kein geheimer garten. Ich wollt es wäre so. denn ich bin ein gefängniswärter. Ich öffne die augen. Verlasse diesen ort. Doch ich werde, muss zurückkehren, um zu kontrollieren und zu wachen. Tag, gib mir ablenkung und gedanken die meine gefährten sein können.
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Ich brauche menschen neben mir. ohne leben kann ich nicht leben. Es ist der sauerstoff den ich atme. Alleinsein macht mich krank. Ich muss andere menschen sehen, um mich lebendig zu fühlen. Ich habe angst nicht gesehen zu werden. Suche die blicke anderer, um wieder ein paar atemzüge weiter leben zu können. Auch das schreiben dieser zeilen dient nur diesem einem zweck. Jeder leser ist ein wenig lebenselexier. Ich bin der der an dir vorbei sieht. Doch nur scheinbar. Denn eigentlich möchte ich dein eleganter verführer und wortgewandter schelm sein, der dich zum lachen bringt. Aufmerksamkeit und beachtung sind es womit man mich entlohnt. Ich will keine leidenschaft oder bindung, nur kenntnisnahme und bewunderung. Eine währung die wahrlich leben rettten kann. Und es gibt kein gefäß in dem man es sammeln kann. Jeder blick, jedes wort bringt mich zum glühen, taumelnd vor glück durch die dunkelheit. Sieh mich an. Ich will nicht viel und verweilen werde ich nur kurz. Ich sammle alles, auch den blick im spiegelnden fenster. ein blick reicht für stunden, ein lächeln tage und wörter verlängern mein leben um wochen. Sieh mich an, sprich mit mir, lächle, lache und rette mein leben.
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ich bin der der dir gegenüber sitzt. ich bin der der die lippen zu seiner musik bewegt. ich schliesse die augen, wenn die sonne mein gesicht berührt. ich schaue an dir vorbei und trage die maske der gleichgültigkeit. du meinst eigentlich nicht unhübsch zu sein, doch es ist mir nicht erlaubt dich anzusehen und zu lächeln. denn ich lebe nicht allein. es gelten regeln, die einzuhalten zu einer beziehung gehören. es gibt kein unschuldiges in die augen schauen, so wie wir etwas schönes anschauen, voll bewunderung über die perfekten linien und formen. bewunderung wird als beischlafbegehren und tür-aufhalten als anmache aufgefasst. lasst uns, die wir lieben masken tragen. als schutz vor bewunderung, versuchung, anmache und beischlafbegehren. jeder hätte ein zweites gesicht. und das könnte er gestalten so wie er sich selbst sieht. selbst gesichtslose hätten nun ihre chance. wieviele masken würdest du besitzen?
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Die dunkelheit versteckt die sorgen des tages. ich liege neben dir. die hände über meinem kopf verschränkt. du schläfst neben mir, mit der hand an deinem kinn. es berührt mich immer noch wie und das du mir so nah bist. die gedanken tröpfeln durch mein händedach. gern würde ich den hahn noch fester zudrehen, um die gedanken zum versiegen zu bringen. so eine art stillstand. der körper, diese unermüdliche maschine versinkt doch auch jede nacht in ihren kleinen tod. doch unserer großer gauckler kann nicht ablassen. kann nicht inne halte. muss weiter spielen, lügen, ängstigen und geschichten erfinden. nur will ich nicht zuschauer, publikum sein. will fliehen und nicht zurück schauen. will zuflucht suchen unter dem dach meiner hände. schlaf, verbinde meine augen, verstopfe meine ohren. hilf mir auf meiner flucht.
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